People are strange… #IX

shipsThe most moving situation in my journalist life came along in 1986. I had just started being a cub reporter at Die Welt, one of the big dailys in Germany, which was based in Bonn – our „Capital“ before the wall came down. The chief editor had send me to Hamburg for three month, to have a look into the field of „local coverage“. To be honest I hated the city and the strange folks there and to make it worse it rained every single day.
Anyway, one day the Cap Anamur with Vietnamese refugees on board had pulled into the river Elbe and was assumed to arrive at the harbour soon. That was big news and to be covered by our political correspondent Mr Göbert. I was announced to accompany him – „bring in some colour“. „People are strange… #IX“ weiterlesen

Profi-Trinker: Neuseeland

Wein und Wetter sind enge Verbündete – nach dem Motto: Sie lieben und sie hassen sich. Eine Weinprobe ohne Wetterbericht gibt es also kaum. Dazu ein paar Worte zum Boden und schon steht das von den Experten so geliebte „Terroir“ im Raum. Für Nicht-Vinophile: Das ist die kabbelige Beziehung der Naturphänomene an einem bestimmten Ort. Und die muss ein Rebstock dann ein Leben lang aushalten. Meistens sind die Ausführungen dem Profitrinker langweilig, aber manchmal kommt es anders: Zum Beispiel bei einer Neuseeland-Probe. Klar, südliche Hemisphäre, alles andersherum. Unser Südhang ist dort die gesuchte Nordlage. Aber wer weiß schon, wie das Wetter bei den vier Millionen Kiwis ist? „Profi-Trinker: Neuseeland“ weiterlesen

Morris: Ein Leben als Hund 1

Lucie
Lucie

Die Züchterliste lag parat, Ahnung von Terriern hatte ich trotzdem keine. Dass man einen Parson Russell von einen Jack Russell unterscheidet – Fehlanzeige. Ich hatte mich einfach in den kleinen weißen Hund Lucie verliebt, der mit einem schwarzen Fleck auf dem Auge so großartig aussah, wie aus den „kleinen Strolchen“ ausgeschnitten. Jeden Tag hielt ich auf der Straße nach ihm Ausschau, so einen wollte ich auch. Manchmal ist man eben  ein bisschen schlicht gestrickt: Einen schwarz-weißen Jacky, aber männlich bitte.
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Morris: Ein Leben als Hund

Ich muss sie endlich schreiben. Die Geschichte von Morris, meinem ersten, so heiß geliebten und oft verfluchten Hund. Seit die herzallerliebste Nachfolgerin Lotte bei uns ist, wird mir immer klarer, wie irre Morris wirklich war. Meine Schwägerin Joan hat es immer gesagt: Wir wissen nicht was er ist, aber Hund ist er keiner. Kann er auch nicht gewesen sein – er war so unsportlich, dass es schon fast weh tat. „Morris: Ein Leben als Hund“ weiterlesen