Profi-Trinker: Champagner

drum2Junge Menschen und Champagner? Kein klassisches Team würde ich sagen. Aber das Comité interprofessionnel du Vin de Champagne in Epernay arbeitet dran. Zum 41. Mal wurden in der vergangenen Woche Teams der fünf großen deutschen Hotelfachschulen Heidelberg, Hannover, Berlin, Dortmund und Hamburg zum Wettbewerb eingeladen. Ich saß in der Jury und das war witzig. Da lernt man was. Zum Beispiel neue Weinbeschreibungen: „Der riecht, wie wenn leichter Regen auf Kalkstein fällt“… Oder Fachausdrücke: „Wir haben da eine SWOT Analyse.“ Steht für strengths, weaknesses, opportunities, threats und handelt von Risiken und Nebenwirkungen für BWLer.

„Profi-Trinker: Champagner“ weiterlesen

People are strange… #XIII

ldnWhen Alexander and I were living in London, it didn’t take us long to notice, that socializing is an extremely serious matter to the natives. So when we were asked by Mrs Sturges-Jones, our very friendly neighbour from one floor above, to join her for „Pre-Dinner Drinks“, we had second thoughts that this is just having an Aperitif with an elderly lady – and even more important, a very good friend of our landlord.

As a non-British subject you can be way off … So I did ask for advice in the office. The information by Mrs Khan – the unofficial chief of our team – was: Pre-Dinner Drinks is a casual way to introduce yourself. The important thing is to be there at 6 pm and leave at 8 pm sharp – no matter what. That sounded weird but manageable.

„People are strange… #XIII“ weiterlesen

Morris: Ein Leben als Hund 10

vom stick1 016Leider ist man bei der Wahl seines Urlaubsorts manchmal nicht ganz zielsicher. So kam es, dass wir im frühen Frühling Familien-Urlaub auf dem Bauernhof machten. Parole: Natur, frische Landluft, malerische Idylle! Und für Morris ein fröhliches Treffen mit der Landbevölkerung…

Ganz blöde Idee – Morris ließ keinen Zweifel daran, wie er das fand. Allein der Anblick, wie er auf spitzen Pfoten über eine Weide stakste, um nur ja nicht in den Dunstkreis eines Kuhfladens zu geraten – ein Großstädter durch und durch. Kein Kampfstier weit und breit, aber überqueren der Fläche ging gar nicht. Morris mühte sich bis ziemlich genau zur Mitte, dann versagten ihm die Nerven ob der auch nach dem schneereichen Winter noch animalischen Präsenz. Er musste weg getragen werden. Erst auf dem Waldweg schien es ihm wieder halbwegs sicher.

„Morris: Ein Leben als Hund 10“ weiterlesen