Wieder da: Weihnachtsschweine

November 29th, 2012 § 1 comment § permalink

Das Hamburger Weihnachtsschwein ist ein Saisonplätzchen und hat wie jeder Keks von Format eine Geschichte.

Freundliche Rudeltiere

Sein Ursprung liegt in der Provence. Vor gefühlt zu vielen Jahren waren wir dort, sind über Land gefahren, haben fröhlich die überbewertete Küche und den Wein genossen. Haben Marseille lieben gelernt und … lange Rede kurzer Sinn: In einem wunderhübschen Laden an einer malerisch geschwungenen Landstraße haben wir Konfitüre in formschönen Dosen eingekauft – eigenwillige Sorten wie Feige-Lavendel und Aprikose mit Rosenwasser. Genau, in heimischen Gefilden habe ich mich dann gefragt, was macht man damit? Die Antwort kam mir im November: Plätzchen. Es war mir eingefallen, dass meine Mutter von ihrer Großmutter (der Fabrikanten-Gattin) erzählte, dass sie mit Himbeergelee feinstes Gebäck fertigte. Ein Traditions-Rezept mit Haferflocken und Gewürzen schien mir folglich die richtige Basis für eine Testreihe. Es war der Start meiner kleinen weihnachtlichen Erfolgsgeschichte! » Read the rest of this entry «

Es lebe die Achtsamkeit I

November 23rd, 2012 § 3 comments § permalink

Ein Stein aus dem
Jenisch-Park

Ein MBSR-Seminar sollte Pflichtprogramm sein für jeden, der in unserer verkomplizierten Welt besser zurecht kommen möchte. Die Abkürzung steht für “Mindfulness-Based Stress Reduction” und bedeutet “Stressbewältigung durch Achtsamkeit”.  Klingt seltsam, Achtsamkeit. Ich habe mal im Duden der sinnverwandten Worte nachgeschaut, ob es nicht was anderes gegeben hätte: Behutsamkeit, Fingerspitzengefühl, Wachsamkeit waren im Angebot. Von allem ist es ein bisschen, was man da lernt. Eine angenehme Erfahrung. Und ich hoffe auf mehr Erkenntnis durch die Übungen, die man ja nun nicht umsonst gelernt hat. » Read the rest of this entry «

Die eigene Existenz

November 22nd, 2012 § 1 comment § permalink

over te rainbow …

Haben sie sich auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es zu ihrer Existenz gekommen ist? Also meine Eltern sollen sich beim Wein oder genauer einem “Stettener Pulvermächer” näher gekommen sein. Und der kam – wie die beiden – aus dem Remstal. Vor allem Riesling wächst dort an lieblichen Hängen. Und nette Dörfer zum Teil mit Fachwerk gibt es natürlich auch. Sehr schwäbisch halt. Heute, wo man dort wohlhabend ist, hat man vorsichtshalber das Schwimmbad im Keller und der Benz steht hinter dem Haus! Oder besser noch in der (geschlossenen!) Garage. „Noh koin Neid.“ » Read the rest of this entry «

PS – zum Helden VII

November 21st, 2012 § 0 comments § permalink

Das ist im Schnellbus selten, der gleiche Fahrer am übernächsten Tag. Der Chinese wieder. Und das ist er sicher, habe heute gesehen, dass er traditionelle, lange Nägel an den kleinen Fingern kultiviert. Der Mann war wie ausgewechselt: die Ausgeglichenheit selbst. Aber unterhaltsam war er auch heute wieder: Er hatte einen von Hand beschriebenen Bogen Papier dabei, von dem er leise die Lippen bewegend sich selbst vorlas und fröhlich grinste. Wie romantisch dachte ich, ist bestimmt ein Liebesbrief. Aber je länger das dauerte – wir krochen eine ganze Weile im Stau voran – desto mehr bin ich zur Überzeugung gekommen: Der hat seinen Beitrag zur Weihnachtsfeier auswendig gelernt.

Helden im wahren Leben VII

November 19th, 2012 § 0 comments § permalink

Dieses ruhige Gleiten ist ja das, was ich an Profi-Fahrern so unendlich bewundere. Die bewegen sich – egal wie riesig ihr Vehikel – durch den Verkehr wie ein Fisch im Wasser. Herrlich. Manche Autofahrer können das auch. Und umgekehrt können es manche Profis auch nicht. Heute morgen hatte ich so einen. Der fuhr wie meine Schwiegermutter, mit äußerst unruhigen Gas-Fuß. Mir hängt jetzt noch der Magen auf halber Höhe vom ruckartigen Vor und Zurück im Sitz. Mit verbundenen Augen hätte ich sofort China assoziiert. Ganz klassischer Fahrstil!
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Helden im wahren Leben VI

November 14th, 2012 § 0 comments § permalink

Hamburgs Radfahrer sind lebensmüde es kann nicht anders sein. Ständig liegt irgendwo ein zerknülltes Fahrrad auf der Straße. Daneben immer die gleiche Szene: Rettungswagen – Polizisten – Autofahrer, den Schock im Gesicht. Mehr weiß man natürlich nicht, wenn man mit dem Schnellbus vorbei braust. Aber neulich hab ich einen Vorgeschmack bekommen, von dem was da abgeht: Ein Typ “Space Cowboy” radelt die Elbchaussee runter, dem müssen die Waden geglüht haben. Wie im Rausch zieht der immer wieder am Bus vorbei – auch gern noch schnell vor der Haltestelle und zwar rechts rum. Da stand einem schon im Bus sitzend der Schweiß auf der Stirn. Und dann kam der Clou: Der Bus steht an der Ampel auf der Links-Abbieger-Spur, Space Cowboy zieht von rechts ran, hält neben dem Bus, haut auf die geschlossene Tür. Der Fahrer, der das wahnwitzige Treiben die ganze Zeit echt cool im Griff hatte, macht auf: “Was’ los?” Cowboy schreit erbost: “Sie! Sie haben mich abgedrängt!”

Kuschelmuschel

November 7th, 2012 § 0 comments § permalink

Hamburg, Herbststürme, Nieselregel, kalt …

Hier kommt Lottes Geheimrezept:

People are strange… #VI

November 5th, 2012 § 0 comments § permalink

There was one quite challenging breakfast in a village in Nepal: fried potatoes with spaghetti accompanied by a glass of warm, sweetened milk at 7.30 am. But no, the most challenging meal I ever had was presented in elegant atmosphere in France. The Bordeaux region to be precise. My husband Alexander and I where traveling to learn more about this center of the wine world. Yes, we learned… One thing in particular: There was no set menu to order without foie gras. La Grande Nation has her wonderful vegetables in market stalls – only! Never on restaurant plates!

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