Es lebe die Achtsamkeit I

November 23rd, 2012 § 3 comments

Ein Stein aus dem
Jenisch-Park

Ein MBSR-Seminar sollte Pflichtprogramm sein für jeden, der in unserer verkomplizierten Welt besser zurecht kommen möchte. Die Abkürzung steht für “Mindfulness-Based Stress Reduction” und bedeutet “Stressbewältigung durch Achtsamkeit”.  Klingt seltsam, Achtsamkeit. Ich habe mal im Duden der sinnverwandten Worte nachgeschaut, ob es nicht was anderes gegeben hätte: Behutsamkeit, Fingerspitzengefühl, Wachsamkeit waren im Angebot. Von allem ist es ein bisschen, was man da lernt. Eine angenehme Erfahrung. Und ich hoffe auf mehr Erkenntnis durch die Übungen, die man ja nun nicht umsonst gelernt hat.
Das Seminar von acht Abenden und einem Achtsamkeitstag macht auf erstaunliche Weise fit für’s Zusammenleben – im weitesten Sinne. Auch wenn man schon sicher war, dass einem ALLE nur noch auf den Geist gehen und man mit den “Holzköpfen” – so nannte mein Vater ab einem bestimmten Alter immer seine Kollegen – einfach nichts mehr anfangen kann. Das Schöne an dem Programm: Es ist ein Training für denkende Menschen. Keiner braucht sich zum Affen machen. Kein Guru, kein kollektives Ja-Schreien mit 1000 Leuten, kein über glühende Kohlen schreiten im Sonnenuntergang.
Besinnen auf sich selbst ist das Ziel und zwar nach dem Motto: Wenn Du etwas ändern willst, dann fang bei Dir selbst an. Aber freundlich, bitte schön! Wie das geht? Meditation, Bodyscan, einfachstes Yoga und ein paar verblüffende Übungen, dazu Erklärungen und Denkanstöße. Das Ergebnis ist … tja, das ist gar nicht so leicht in Worte zu fassen… ich würde sagen, eine neue Beweglichkeit – nicht in den Beinen, sondern im Kopf.
Mehr dazu folgt …

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§ 3 Responses to Es lebe die Achtsamkeit I"

  • Er nun wieder sagt:

    Vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen mit MBSR kann ich das Gesagte nur auf´s Schärfste unterstützen. Es lebe die Achtsamkeit!

  • Er nun wieder sagt:

    PS: Bin sehr gespannt auf weitere Beiträge zu Thema!

  • Achtsamkeit ein Begriff den viele kennen und auch gerne in den Mund nehmen, aber wer lebt eigentlich danach? Und wenn was bringt uns Achtsamkeit überhaupt für unser alltägliches Leben? Der Begriff ist meist in der Schublade abgelegt Innen und Außerhalb von mir, und das war es auch meist schon. Liebe Grüße Divyam

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