Das Hunde-Rennen

Mai 3rd, 2014 § 0 comments § permalink

rennen1Ganz am Start meiner journalistischen Karriere war ich mal bei einer Hundeleistungsschau. Ich erinnere mich noch genau, wie die Frau neben mir mit kräftiger Stimme das Duo auf dem Platz anfeuerte: “Lauf, Dicker, lauf!” Es blieb offen, ob sie den Form vollendet joggenden Hund oder das schnaufende Herrchen meinte. Der Schäferhund und Sieger der Schau hieß Hasso.

Heute geht der Hund –  jedenfalls der Hamburger Hund – am 1. Mai zum Spaßrennen auf die Windhundrennbahn und heißt alles mögliche, nur nicht “Hasso”. An der Meldestelle stand zum Beispiel Chili: “mit einem L bitte”. Die Dialoge waren ziemlich putzig: “Wie der Hund heißt Cheese?” “Nein: Chief!” Dann kam Bagaggio “hinten mit Doppel G!”.

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… und jetzt zum Wetter

April 26th, 2014 § 0 comments § permalink

lo-weGöttlich! In Hamburg haben wir Sommer im April: 25 ° Celsius, Sonne, leichte Brise. Der Flieder blüht schon an der Elbe und so gut wie alle Bäume haben Blätter. So könnte es von mir aus bis November bleiben.

Sicher wie im Ford 17m

April 18th, 2014 § 2 comments § permalink

vwNeulich war ich in Sachen “Sicherheit” mal richtig platt. Ich hatte einer jungen Mutter angeboten, wir könnten sie im Auto aus der Stadt mit nach Hause nehmen. Sie hatte einen eiligen Termin und war ganz zappelig. Aber: “Nein”, sagte sie mit Nachdruck, “das geht nicht, ich hab das Kind dabei und ihr habt keinen Kindersitz.” Wahnsinn! Da hat mir mein Hirn gleich eine ganze Flut von Bildern abgespielt, die mir klar machten: Es ist ein Wunder, dass ich noch lebe.

Zum Beispiel sind wir in meiner Kindheit in den Sommerferien immer nach Holland ans Meer gefahren. Erst mit dem Käfer, das war noch von Dortmund aus. Da lag ich hinten in der Kiste! Ja, unter dem “Brezelfenster” (Foto) haben die alten Volkswagen eine eingelassene “Kiste”. Von wegen Kindersitz. Später von Bayern aus reisten wir die ungefähr 650 Kilometer mit dem Ford 17m. Aus heutiger Sicht eher ein Kleinwagen und für damalige Verhältnisse auch nicht grade riesig, wenn es darum ging eine Familie mit sechs Personen zu transportieren.

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Helden im wahren Leben IX

April 15th, 2014 § 0 comments § permalink

FotoAls Mensch mit süddeutscher Konditionierung fragt man sich manchmal, wieso sich die Hamburger eigentlich so britisch finden. Aber dann gibt es plötzlich diese Situationen, in denen man denkt: “Wie London.” Seit neuestem zum Beispiel fahren die Hamburger Busse – also zumindest die Schnellbusse – nicht mehr einfach in ihr Fahrerlager zum Wechsel. Nein, das machen die unterwegs auf der Strecke, sozusagen fliegend.

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Profi-Trinker: vital regeneriert

April 9th, 2014 § 0 comments § permalink

Foto[3]Verkostungen mit Kollegen sind immer wieder ein Quell für grandiose Zitate und kurzfristige Ausbrüche von Heiterkeit. Also damit wir uns jetzt nicht falsch verstehen, das sind keine Witzveranstaltungen, sondern ernsthafte Proben auf der Suche nach Qualität und Geschmack, aber manchmal bricht es eben aus uns heraus: „Das schmeckt wie das After Shave von meinem Opa!“, war die erste spontane Reaktion auf einen neuen Energy Drink mit dem Namen Kreutzbergs Regenerativum, Refreshing Vitalizer.

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Hölzerne Wolpertinger 4

April 4th, 2014 § 0 comments § permalink

einauge Die alten Bäume in und um den Jenischpark in Hamburg.
Nummer 4: Der Einäugige

 

 

 

 

 

 

 

Profi-Trinker: Der Plastikwahn

April 4th, 2014 § 2 comments § permalink

Das Glas zum wegwerfen

Manchmal sieht man was und denkt, das gibt’s doch gar nicht. Das muss eine Fata Morgana sein! Hat man aber eher selten in einem riesigen Londoner Supermarkt. Denn genau dort stand es: ein ganzes Regal, bepackt mit gefüllten Plastik-„Weingläsern“, oben drauf Alu-Deckel wie beim Joghurt. „Merlot“ stand auf dem kleinen Etikett.

Irre! Da hole selbst ich mein Handy raus und mache ein Foto. Was für ein Verpackungswahn, jetzt auch noch Wein in kleinen Einheiten in Plastik zu wickeln. Da könnte man glatt zum Umweltaktivisten werden. „Nun ja, das könnte doch der Tropfen für den einsamen Single mit Hang zum Praktischen sein“, denkt meine Freundin Conni laut in ihr Weinglas. Letzteres ist übrigens mundgeblasen und formschön, möchte ich in diesem Zusammenhang mal betonen!

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Baurs Treppe – ein Kurz-Krimi

März 21st, 2014 § 0 comments § permalink

Immer, wenn ich mit Lotte die lange, steile Baurs Treppe in Blankenese hoch steige, denke ich an die Geschichte, die mir dazu eingefallen ist. Jetzt habe ich sie mal aufgeschrieben: 

Madison ging mit schweren Schritten, in seine deprimierten Gedanken vertieft den Baurs Park entlang. Er glich einem Rabe wie er in seinem in die Jahre gekommenen schwarzen Anzug durch die Dämmerung zog. Die Rockschöße zu lang für die aktuelle Mode, die Ärmel zu lang für jede Mode. Diese Wahrsagerin hatte in verstört, dabei hatte er ihr gar nicht zuhören wollen. So ein Quatsch aber auch, sagte er laut zu sich, um seine trüben Gedanken zu verscheuchen. Und da hörte plötzlich noch etwas anderes. Nicht laut, eher zischend, das waren Stimmen, nicht allzu weit entfernt.

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Profi-Trinker: Schnitzelwein

März 15th, 2014 § 2 comments § permalink

traubeUngefähr zweimal im Jahr erwischt es mich. Wenn ich beim Blick in die Speisekarte so ein knuspriges Schnitzel mit Salat, am liebsten Kartoffel-Gurken-Salat im Angebot sehe, dann überfällt mich die unbändige Lust. Neulich war ich ganz irre und habe es mir auch noch mit Bratkartoffeln dazu bestellt, der kleine, grüne Salat war eher Deko … Klar, das ist nur mit dem richtigen Getränk zu verdauen. Und genau die gibt es: Schnitzelweine!

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… und jetzt zum Wetter

März 9th, 2014 § 0 comments § permalink

garten1Knappe 20 ° Celsius hier in Hamburg, wird höchste Zeit mit der Gartenarbeit durch zu starten …