Hamburg (m)eine Perle

Hier entsteht mein ganz persönlicher Hamburg-Guide

Zu Fuß in der Stadt

1. Von St. Pauli in die City

Die perfekte Joggingrunde und der grüne Weg in die Stadt

In Hamburg geht es sich genial zu Fuß und St. Pauli ist durch grüne Oasen mit dem Rest der Stadt verbunden. Zum Beispiel gelangt man in einer guten halben Stunde durch Planten un Blomen (auch Wallanlagen genannt)  in die Innenstadt. Start ist der Eingang an der  U- und Bus-Haltestelle St. Pauli. Von dort aus schlängelt sich der Weg (im Prinzip immer grade aus) – egal, ob man eher links oder rechts rum wählt, der Park hat eine langgestreckte Form und man kommt unweigerlich am Stephansplatz heraus. Vom Stephansplatz aus hat der Park noch ein zweites „Bein“, das die Verbindung zum Fernsehturm, zu den Messehallen darstellt. Dort am Ausgang wartet das Karolinenviertel…

2. Von St. Pauli in Richtung Meer

Von der Hafenstraße einfach gradeaus

In den Neunzigern war hier ein Spaziergang direkt unten an der Elbe noch eine ziemlich holprige Angelegenheit… Heute ist es toll – speziell bei Sonne und möglichst nur ein bißchen Wind. Es geht los am Fischmarkt und immer ganz vorne, direkt am Fluß, längs. Die Promenade ist zum Teil über das Wasser gebaut. Höhenängstliche schauen einfach nicht so genau unter sich. Unterbrochen wird die Strecke nur durch das Restaurant Rive und das Altona Cruise Terminal, die paar Meter muß man auf das Wasser verzichten. Aber dann geht es auch schon (hinter dem Fischereihafenrestaurant) weiter an der Elbe entlang… immer weiter … ich glaube, bis ans Meer 🙂
Die Alternative am Hang ist aber auch sehr schön! Hinter dem Stilwerk in der Carsten-Rehder-Straße ist der Einstieg in den Weg, der am Hang entlang führt über den Altonaer Balkon, über die Fußgängerbrücke … und immer weiter geradeaus… bis es über dem Anleger Neumühlen/Övelgönne die steile Treppe hinunter geht. Und dort geht es erstmal an den Strand! Den Elbstrand!

Während das gepflegte Hamburger Publikum bei schönem Wetter in Fünferreihen die Alster abschreitet oder joggt, geht es hier schlichter zu. Das maritime Hamburg tummelt sich auch bei weniger strahlender Sonne zwischen dem Museumshafen von Övelgönne und „Strandperle“ und dem etwas rustikaleren „Ahoi“ gleich daneben.
Mein persönlicher Favorit ist Nuggi’s Elbkate direkt auf dem Anleger. Da gibt es beste Fischbrötchen, echte Originale und kaum Touristen. Der Service von Nuggis Frau Lucia (sie wird Nani genannt und stammt aus der Dominikanischen Republik) ist wunderbar hamburgisch-herb und das Essen 100% bodenständig. Fisch hin oder her, wir essen meistens eine Bockwurst mit Senf und Brot. Mein Hund Lotte ist geschmacklich etwas einseitig veranlagt und wir teilen uns das Essen nach der rund einstündigen Wanderung von St. Pauli hier heraus… Das ganze Seemannsgarn zu Nuggi gibt es übrigens hier:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article110382119/Das-unterhaltsamste-Original-Hamburgs.html

 

Öffentlicher Nahverkehr…
Ich bin ein großer Fan des HVV! Zu (fast) jeder Tages- und Nachtzeit bringen die einen (fast) überall hin und zwar zügig. Das klappt in Hamburg nicht nur mit diversen Bahnen, sondern auch mit dem Schnellbus und seinen einzigartigen Fahrern und Fahrerinnen:
http://www.renatefrank.de/kategorie/schnellbus/