Die Killer-Dogge von Tötensen

IMG_0607Manche Ortsnamen sind speziell – so wie Tötensen zum Beispiel. Das liegt, wenn man aus Hamburg nach Süden rausfährt, Richtung Lüneburger Heide, gleich hinter dem Elbtunnel. Nicht dass wir ständig in Tötensen wären, aber die Autobahnausfahrt heißt genauso. Jedes mal, wenn das Schild auftaucht, sagt Alexander: „Da hat Tante Marita auch mal gewohnt.“ Und ich antworte: „Ja. Die Killer-Dogge von Tötensen“. DIE Überschrift im Blätterwald des Nordens so ungefähr anno 1970.

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Nachtleben mit Morris und Lotte

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Lotte im Tiefschlaf

Es gibt Hunde, die schlafen im eigenen Bett. Auch gut. Bei uns ist das anders, wir sind Anhänger der Rudel-Idee. Ist wissenschaftlich natürlich Quatsch, weil wir so gesehen eher eine Gruppe bilden. Aber egal, wir teilen das Lager. Das hat uns unser ersten Hund Morris beigebracht. In nächtlicher Kleinarbeit hat er sich heran gearbeitet, denn als er aus dem Heim kam, wurde ihm – klassisch Anfänger – selbstverständlich zunächst ein separater Schlafplatz in einem Hundebett (Raubtiermuster) angeboten …

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Das Hunde-Rennen

rennen1Ganz am Start meiner journalistischen Karriere war ich mal bei einer Hundeleistungsschau. Ich erinnere mich noch genau, wie die Frau neben mir mit kräftiger Stimme das Duo auf dem Platz anfeuerte: „Lauf, Dicker, lauf!“ Es blieb offen, ob sie den Form vollendet joggenden Hund oder das schnaufende Herrchen meinte. Der Schäferhund und Sieger der Schau hieß Hasso.

Heute geht der Hund –  jedenfalls der Hamburger Hund – am 1. Mai zum Spaßrennen auf die Windhundrennbahn und heißt alles mögliche, nur nicht „Hasso“. An der Meldestelle stand zum Beispiel Chili: „mit einem L bitte“. Die Dialoge waren ziemlich putzig: „Wie der Hund heißt Cheese?“ „Nein: Chief!“ Dann kam Bagaggio „hinten mit Doppel G!“.

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Die Vögel in unserem Garten

winter 2009 2010 022Unser Vogelhaus wird seit Jahren als Institution gehandelt unter den Piepmätzen der Umgebung. Ungefähr Ende Oktober sitzen die ersten Meisen drin und schauen interessiert Richtung Terrassentür. Es ist dann gar nicht so einfach den Ansprüchen gerecht zu werden, denn Vogelfutter gibt’s noch kaum und von der letzten Saison ist bei uns nie was übrig! Unsere Vögel sind gute Esser. Manchmal muss man tatsächlich auf die schon ausgepellten Sonnenblumenkerne zurückgreifen, die sich andere über den Salat streuen.

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Morris: Ein Leben als Hund 11

morris sitztDie Lieblingsspaziergänge von Morris sahen so aus: Cool die Straße runter schlendern, das Gebüsch auf weggeworfene Sandwiches checken und bei der Seilerei am Souterrain-Fenster schauen, ob Fuzzi da ist. Der reichte mit tätowierter Hand dann die Kekse raus: „Na Dicker, hast wohl wieder nix gekriegt?“

Im Winter konnte man dann gerne wieder nach Hause. Im Sommer wurde noch konzentriert die Wiese nach Grillwurstresten abgesucht. Ganz klar, Morris war ein Anhänger des zielorientierten Handelns. Einfach nur so raus ins Grüne, das war ihm suspekt. Ein bisschen in den Park ging, aber doch keine Abenteuerspaziergänge in der Wildnis. Fuhr man mit ihm raus aus der Stadt, dann stieg er nur unwillig aus dem Auto… Er blieb lieber erstmal auf dem Parkplatz sitzen und wartete, ob wir es uns nicht anders überlegen…

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Morris: Ein Leben als Hund 10

vom stick1 016Leider ist man bei der Wahl seines Urlaubsorts manchmal nicht ganz zielsicher. So kam es, dass wir im frühen Frühling Familien-Urlaub auf dem Bauernhof machten. Parole: Natur, frische Landluft, malerische Idylle! Und für Morris ein fröhliches Treffen mit der Landbevölkerung…

Ganz blöde Idee – Morris ließ keinen Zweifel daran, wie er das fand. Allein der Anblick, wie er auf spitzen Pfoten über eine Weide stakste, um nur ja nicht in den Dunstkreis eines Kuhfladens zu geraten – ein Großstädter durch und durch. Kein Kampfstier weit und breit, aber überqueren der Fläche ging gar nicht. Morris mühte sich bis ziemlich genau zur Mitte, dann versagten ihm die Nerven ob der auch nach dem schneereichen Winter noch animalischen Präsenz. Er musste weg getragen werden. Erst auf dem Waldweg schien es ihm wieder halbwegs sicher.

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DoggySock®

NEU NEU NEU
Die DoggySock® Collection: 100 % Handarbeit, 100% Recycling. Hunde-Spielzeug aus alten Socken und dem, was die Schublade hergibt. Die Teile sind deutlich haltbarer als alles im Laden gekaufte, sprich Terrier tauglich. Sie werden von Lotte heißt geliebt und begeistert bespielt – könnte der Socken-Duft sein… Wer mir ein paar Socken schickt und eine Spende an eine Tierschutzorganisation nachweisen kann, kriegt einen DoggySock® gemacht – versprochen!

rastaZwei Piratenmodelle: Der gefürchtete Rastafa für Selma und ein neuer für Lotte, denke mal der heißt Clodwig der Eitle…

 

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Matrosen-Girl Susi für ein kleinen Jack

 

 

pi

 

Die ungleichen Piraten-Brüder Ronnie Ruchlos und Bonnie Blauauge für Oskar und Sunny… Und die beiden Süßen sind für Dackel Lotte und den King Charles Luckylu

 

 

Morris: Ein Leben als Hund 9

momoSelbstverständlich war ein Typ wie Morris in den Medien präsent. Er wusste, was Applaus ist und wie man sich auch ohne sportliche Kapriolen in Szene setzt. Wie bei allen Größen von Charakter liegt es schließlich am Fotografen, was draus zu machen. Für seinen ersten Auftritt in „Schöner Wohnen“ war er wie gemacht, das Thema hieß „Gemütlichkeit“. Extra für ihn wurde ein Pouf aus rotem Samt mit gestreiftem Keder genäht. Darauf liegend sollte er die entspannte Atmosphäre unterstützen. Eigentlich ganz sein Ding, nur: das Team hatte den Lunch „auf Augenhöhe“ aufgebaut…

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